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Beeindruckende Ideen bei der zweiten Ausgabe des EUREGIO Youth Battle

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Niederländische und deutsche Jugendliche gewannen den Youth Battle 2019 mit ihrer Idee eines „EUREGIO Youth Parliament“. (© EUREGIO)

Bereits zum zweiten Mal kamen am 15. November niederländische und deutsche Jugendliche und junge Erwachsene zusammen, um gemeinsam Ideen für die grenzübergreifende Zusammenarbeit zu entwickeln und zu präsentieren. Der Ideenwettstreit fand im Fußballstadion des niederländischen Proficlubs De Graafschap, De Vijverberg, in Doetinchem statt. Die rund 30 Teilnehmer im Alter von 16 bis 25 Jahren traten in teilweise gemischten niederländisch-deutschen Gruppen an. Dem Gewinnerteam winkte ein tolles Preisgeld: ein Budget von 5.000 €, um ihre Idee verwirklichen zu können.

In der besonderen Atmosphäre des Stadions wurde in Kleingruppen intensiv gebrainstormt. Die sieben ausgearbeiteten Ideen wurden im Anschluss einer fachkundigen Jury in einem fünfminütigen Pitch präsentiert. Die Jury setzte sich zusammen aus Hans Martijn Ostendorp, Direktor des Fußballclubs De Graafschap, Katharina Vater, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Gronau, der Unternehmerin Lisanne Halleriet aus dem Achterhoek, Isabel Testroet, Leiterin der Jungen Uni Bocholt, sowie dem Geschäftsführer der EUREGIO, Christoph Almering. Die Moderation war bei Sina Kuipers in guten Händen.

Auch dieses Jahr lieferten die Jugendlichen vielseitige Ideen zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Wie ein roter Faden zogen sich dabei Themen wie generationenübergreifendes Miteinander in der EUREGIO und Nachhaltigkeit durch die Vielzahl an Ideen.

Obwohl viele eindrucksvolle Pläne vorgestellt wurden, war am Ende eine Gruppe allen voran. Das „EUREGIO Youth Parliament“ überzeugte die Jury und gewann den diesjährigen Youth Battle. Mit dem Preisgeld von 5.000 € hat die niederländisch-deutsche Gewinnergruppe jetzt die Möglichkeit, innerhalb eines Jahres eine junge Plattform aufzustellen, die sich regelmäßig trifft und Ideen einbringt, beispielsweise junge grenzübergreifende Initiativen oder Veranstaltungstipps in beiden Ländern. Dabei steht nicht die politische Debatte im Vordergrund, sondern der regelmäßige Austausch und die gemeinsame Arbeit an neuen Ideen. Die Geschäftsstelle der EUREGIO unterstützt sie bei dem Vorhaben.

„Es waren alles hervorragende Ideen, aber leider kann nur eine Gruppe gewinnen. Wir freuen uns sehr auf die Umsetzung des ‚EUREGIO Youth Parliament‘“, meint Projektleiterin Stéphanie Woldringh.

Doch auch die Ideen, die nicht gewonnen haben, sind eine Inspiration für grenzüberschreitendes Zusammenleben. Und im nächsten Jahr wird es sicherlich neue Gewinnmöglichkeiten geben, wenn der Youth Battle in die dritte Auflage geht.

Der EUREGIO Youth Battle wurde vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales finanziell gefördert.