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EuregioRail: Gemeinsam für eine bessere Mobilität

Schnell, komfortabel und nachhaltig mit der Bahn über die Grenze: Das ist das Ziel von EUREGIO, provincie Overijssel und Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe im Projekt EuregioRail.

Die EUREGIO liegt mitten in Europa – und verbindet die umgebenden Gemeinden, Landkreisen und Städten in einem Teil von Overijssel und Nordrhein-Westfalen. Eine gute Erreichbarkeit spielt eine wichtige Rolle für die wirtschaftliche Entwicklung in der Vernetzung zwischen Zwolle, Twente, Münster und Dortmund: Zwei Drittel der Fahrgäste von Münster nach Enschede steigen in Enschede in niederländische Züge um. Von Nachteil ist, dass für all diese Reisenden, wie Pendler, Familien, Studenten und Touristen, die Grenze zwischen den Niederlanden und Deutschland noch tatsächlich spürbar ist: Am Bahnhof von Enschede müssen alle Fahrgäste in einen anderen Zug umsteigen und das passende Ticket für die Weiterfahrt erwerben. Das ist nicht mehr zeitgemäß: Um für die Nutzer eine wirkliche Alternative zum Auto zu werden, muss die Bahn schnell, komfortabel und einfach zugänglich sein.

Daher setzt sich die EUREGIO gemeinsam mit der provincie Overijssel und dem Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) für die Schaffung einer durchgehenden Zugverbindung zwischen Münster und Zwolle ein – unter dem Namen EuregioRail.

Foto_Treinverbinding_Enschede_Muenster

Schnell, komfortabel und nachhaltig reisen mit EuregioRail

Um dies zu erreichen, sieht das Projekt folgendes vor: Die Elektrifizierung der Strecke von Münster nach Enschede, so dass hier künftig elektrische Züge fahren können, die schneller und leiser sind und weniger Emissionen verursachen. Auf dem niederländischen Abschnitt zwischen Zwolle und Enschede ermöglichen zusätzliche Gleise eine höhere Taktung, also mehr Züge pro Tag. Und im Bahnhof Enschede werden die Gleise verbunden, so dass ein Umstieg nicht mehr nötig ist. Auf der deutschen Seite wird zudem die Taktung der Züge erhöht und die Reisezeit verkürzt, sowohl Richtung Münster als auch Richtung Dortmund. Dies erfordert auch einen Ausbau der Gleise. Außerdem werden auch Anstrengungen unternommen, batteriebetriebene Züge auf der Strecke Enschede-Dortmund einzusetzen und diese Verbindung nach Hengelo zu verlängern.

Das Ergebnis: Kürzere Reisezeiten, mehr Komfort und positive Effekte für die Umwelt. Ab dem Jahr 2028 werden die Reisenden davon profitieren. Die Bahn wird damit zu einer echten Alternative für Autofahrer.

Welche Bedeutung hat EuregioRail über die Region hinaus?

Im Moment verfügt die EUREGIO über vier internationale Zugverbindungen. Mit EuregioRail werden bestehende Verbindungen im Grenzgebiet verbessert und die Regionen durch intelligente, neue Verbindungen besser miteinander verbunden. Auf deutscher Seite ist das Projekt in die Planungen zur Münsterland-S-Bahn und zum Deutschland-Takt integriert und auf niederländischer Seite leistet EuregioRail einen Beitrag zu den Zielen des Toekomstbeeld OV 2040.

EuregioRail hat auch eine europäische Dimension: Durch das Projekt werden die Regionen Amsterdam, Münsterland, Twente und Zwolle mit dem North Sea-Baltic Corridor der Transeuropäischen Netze (TEN-T) verbunden.

Das Projekt EuregioRail ist ein Teil des INTERREG-Programms Deutschland-Niederlande und wird von der Europäischen Union, der Provinz Overijssel, dem Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) Nordrhein-Westfalen unterstützt. Weitere Mitfinanzierer sind die Gemeinden Enschede, Hengelo und Almelo, die Kreise Coesfeld, Steinfurt und Borken, die Regionen Achterhoek, Twente und Zwolle sowie die Städte Münster und Osnabrück.

EuregioRail setzt sich somit für die Verbindung von Regionen, die Überbrückung nationaler Grenzen und die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen niederländischen und deutschen Institutionen für nachhaltige grenzüberschreitende Verkehrsverbindungen ein.

Foto_Station_Enschede

Grenzüberschreitende Bahnprojekte in der EUREGIO

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Team

Dinand de Jong - stv. Geschäftsführer / Leiter Strategie
Tjeu Semmekrot - Mobilität und Erreichbarkeit