Die Grenzlandkonferenz bringt Menschen zusammen, die sich für die Beseitigung von Grenzhindernissen einsetzen, z. B. in den Bereichen Sicherheit, Arbeitsmarkt und Mobilität. In den letzten Jahren ist in diesem Rahmen ein Netzwerk gewachsen, das sich nicht nur über die Grenzen hinweg, sondern auch über alle politischen und administrativen Ebenen erstreckt. Dieses Treffen ist der Moment, um gemeinsam zurückzublicken, Schritte in der Zusammenarbeit zu unternehmen und Ambitionen für die Zukunft zu formulieren.
Die nordrhein-westfälisch-niederländische Grenzlandkonferenz findet jährlich statt. Nach Venlo (2019), Duisburg (2020), Enschede (2021), Aachen (2022), Nijmegen (2023), Krefeld (2024) und Sittard (2025) ist dieses Jahr Bocholt an der Reihe. Damit kommt die Grenzlandkonferenz zum zweiten Mal in die EUREGIO.
Während der Konferenz findet ein politisches Treffen statt, an dem der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei, der Minister für Inneres und Königreichsbeziehungen der Niederlande, die Kommissare des Königs der Provinzen Overijssel, Gelderland und Limburg, die Regierungspräsidenten der Bezirksregierungen Münster, Köln und Düsseldorf, sowie die Vorsitzenden der EUREGIO, Euregio Rhein-Waal, euregio rhein-maas-nord und Euregio Maas-Rhein teilnehmen. Außerdem wird es ein Bühnenprogramm geben, dem mehrere Workshops vorausgehen.
