Euregio jederzeit:

Schriftgrad
  • Vergrössern
  • Verkleinern
  • Normal

Aktuelle Grösse: 75%

Vechtesymposium lockt 250 deutsche und niederländische Besucher

Quelle: 

© Eric Brinkhorst

Unter dem Motto "Die Vechte im Wandel" trafen sich am 27. September in Hardenberg rund 250 Experten, Verwalter und Stakeholder aus dem deutsch-niederländischen Vechtegebiet, um über die Zukunft des Vechte- und Dinkel-Flusssystems zu diskutieren. In unmittelbarer Nähe zur Vechte im Theater De Voorveghter bot sich Besuchern einen Vormittag lang die Gelegenheit, Vorträgen und Interviews zu folgen und die Folgen des Klimawandels für die Region zu diskutieren. Auch konnten die Teilnehmer in Teilsessions aktiv eigene Ideen zu den Chancen und Herausforderungen der Zukunft einbringen. Dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Hinblick auf zukünftige Entwicklungen nach wie vor von großer Bedeutung ist, betonte das Vorstandsmitglied der Waterschap Drents Overijsselse Delta, Hans de Jong: "Um das Vechtetal hochwassersicher zu gestalten, ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit absolut notwendig".

Rückblick und Ausblick in die Zukunft

Während der drei Teilveranstaltungen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, eines der Hauptthemen der Vechtetalstrategie zu diskutieren und über zukünftige Herausforderungen in den Bereichen Hochwasserschutz, Gewässergüte sowie Wirtschaft und Identität im Vechtegebiet mitzudenken, dafür wurde auch auf abgeschlossene und laufende Projekte in der Region hingewiesen. So stand beispielsweise das Projekt Vechtegeschichten-Vechtverhalen aus dem INTERREG-Projekt LIVING-Vecht-Dinkel auf dem Programm, wobei der Projektleiter Ralf Wellmer eine ganz besondere Ankündigung für die Anwesenden bereit hielt: Das von deutschen und niederländischen Hobbyautoren aus dem Vechtetal geschriebene Buch kam frisch von der Presse und wurde erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Kombination Vechtetaltag und Vechtesymposium

Erstmalig wurden auch zwei der bekanntesten Veranstaltungen rund um das Vechtetal am 27. September mit einander kombiniert: Am Vormittag fand das Vechtsymposium statt und am Nachmittag wurde der jährliche Vechtetaltag organisiert. Bei besonders schönen Wetterbedingungen konnten die Besucher das Vechtetal zu Fuß, mit dem Boot, Bus, Kanu oder Fahrrad erkunden. Die Route führte entlang verschiedener Sehenswürdigkeiten in Deutschland und den Niederlanden, wie dem Grensmeander bei Laar, aber auch entlang der Kunstwegen-Route.

Organisation

Das Vechtesymposium ist Teil der Maßnahme 3 des INTERREG-Projekts LIVING-Vecht-Dinkel, welches durch die Europäische Union, das Niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalens und die Provinz Overijssel mitfinanziert wird. Im Rahmen des Projekts arbeiten deutsche und niederländische Partner zusammen, um verschiedene Themen wie Tourismus und Erholung, Natur- und Hochwasserschutz zu verbinden und die Flüsse Vecht und Dinkel lebendig, greifbar und vor allem sicher zu machen. Das Symposium wurde von der Waterschap Vechtstromen in enger Zusammenarbeit mit der Deutsch-Niederländischen Steuerungsgruppe Vechte organisiert.

(27.09.2018)