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People-to-People-EUREGIO-Preis verliehen an deutsch-niederländische Zusammenarbeit entlang der Berkel

EUREGIO würdigt besondere grenzüberschreitende Initiative

Quelle: 

© Stefanie Fehren

Die „Stiftung 3. Berkelkompanie“ ist mit dem People-to-People-EUREGIO-Preis ausgezeichnet worden. Die Initiatoren des Projekts nahmen den Preis am 24. Januar im Rahmen der Verbandsversammlung und des Neujahrsempfangs der EUREGIO in der Bürgerhalle in Gronau entgegen.
Die Stiftung 3. Berkelkompanie setzt sich seit vielen Jahren für eine intensive Zusammenarbeit der deutschen und niederländischen Kommunen und Behörden entlang der Berkel ein. Der Tourismus und das Naturerlebnis für alle Generationen entlang des Flusses sollen dadurch gefördert werden. Somit hat die Zusammenarbeit auch einen wirtschaftlichen Mehrwert für die Anrainergemeinden.
Die EUREGIO verlieh den Preis für herausragenden Einsatz für die deutsch-niederländische Zusammenarbeit dieses Jahr zum zwölften Mal.

Vorsitzender Rob Welten wiedergewählt
Die EUREGIO Verbandsversammlung hat ihren Vorsitzenden sowie seine beiden Stellvertreter wiedergewählt. Rob Welten, Bürgermeister von Haaksbergen, wurde erneut zum Vorsitzenden gewählt, Jürgen Coße, Kreistagsabgeordneter des Kreises Steinfurt und Joost van Oostrum, Bürgermeister der Gemeinde Berkelland, zu seinen Stellvertretern.

75 Jahre Freiheit – Was bedeutet das in der EUREGIO?
Mit dieser Frage beschäftigten sich die Teilnehmer einer Podiumsrunde, die im Rahmen der Neujahrsveranstaltung stattfand. Wie können wir es schaffen, dass Geschichte lebendig bleibt, gerade auch für die kommenden Generationen? In einem lebendigen Austausch, moderiert von Sina Kuipers, sprachen Esther Ruesen, Leiterin des Stadsmuseum Doetinchem und Koordinatorin der Gedenkveranstaltungen rundum „75 Jahre Freiheit“ im Achterhoek, Rianne Driessen von der Stadt Hengelo, Christian Vedder, Bürgermeister von Südlohn, Alexandra Arens von der Gemeinde Aalten, Thomas Waschki, erster Stadtrat von Bocholt und Mark Boumans, Bürgermeister von Doetinchem über ihren persönlichen Bezug zu dem wichtigen Gedenkjahr. „Was uns verbindet, ist gerade die Freiheit“, so brachte Bürgermeister Boumans das gemeinsame Gefühl auf den Punkt.
Esther Ruesen meinte: „Gerade Kinder fragen noch ganz unbedarft und ohne zu urteilen nach der Vergangenheit. Diese natürliche Neugier sollten wir uns auch als Erwachsene von Mensch zu Mensch so lange wie möglich erhalten.“ Dann, so Esther Ruesen, hätten Zeitzeugen die Gelegenheit und den Mut, über früher zu erzählen.

Zum Ausklang fand der Neujahrsempfang der EUREGIO statt, der den gut 220 deutschen und niederländischen Teilnehmern die Möglichkeit bot, sich bei einem Umtrunk über die Grenze zu vernetzen, grenzüberschreitende Kontakte zu knüpfen und zu pflegen.