Euregio jederzeit:

Schriftgrad
  • Vergrössern
  • Verkleinern
  • Normal

Aktuelle Grösse: 75%

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Feuerwehr Bocholt

Marco van Schelve, stv. Kreisbrandmeister, Johannes Thesing, Kreisbrandmeister, Sarah Tinnevelt-van Berkel (stv. Geschäftsführerin der EUREGIO), Dr. Hermann Paßlick (ltd. Kreisrechtsdirektor), Dr. Elisabeth Schwenzow, Geschäftsführerin der EUREGIO, Egbert Gördes (Abteilungsleiter Bevölkerungsschutz im Kreis Borken) und Thomas Deckers, stv. Kreisbrandmeister und Leiter der Feuer- und Rettungswache der Stadt Bocholt

Quelle: 

Bruno Wansing, bocholt.de

Am Mittwoch, den 1. März,  trafen sich in der Feuerwehr in Bocholt Dr. Hermann Paßlick, Heribert Volmering, Egbert Gördes, Johannes Thesing, Marco van Schelve und Bocholts Feuerwehrchef Thomas Deckers in seiner Funktion als stv. Kreisbrandmeister mit Dr. Elisabeth Schwenzow, Geschäftsführerin der EUREGIO und ihrer Stellvertreterin Sarah Tinnevelt-Van Berkel.

Vor allem der Informationsaustausch zum Thema grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der so genannten nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr stand auf dem Programm. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit findet in den Bereichen der Feuerwehren, Rettungsdienste und im Katastrophenschutz statt. Aktuelle Entwicklungen (Unwetter, Hochwasser) wurden ebenso diskutiert wie die bestehenden Verträge zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

"Insbesondere die zahlreichen persönlichen Kontakte für die Zusammenarbeit sind von besonderer Bedeutung", betonte Thomas Deckers, "um den Einsatzerfolg sicherzustellen." Dennoch sei es wichtig, bestimmte Themenfelder strukturell zu bearbeiten. So ist das PREpare Projekt, in dem es um die grenzüberschreitende Notfallversorgung geht, ein aktuell laufendes Projekt.

Der Kreis Borken hat bereits vor mehreren Jahren gemeinsam mit dem Landkreis Grafschaft Bentheim, der Regio Twente und der Regio Noord- en Oost Gelderland einen grenzüberschreitenden Einsatzplan für Großschadenereignisse erarbeitet. Es ist beabsichtigt, diesen fortzuschreiben und an die aktuellen Entwicklungen anzupassen. Hierin sind insbesondere Aspekte des Krisenmanagements z.B. bei Ausfall kritischer Infrastruktur, bei der Warnung der Bevölkerung oder die Zusammenarbeit von Spezialeinsatzkräften zu betrachten.

"Wir begrüßen die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Feuerwehren und Rettungsdienste sehr und werden alle Möglichkeiten nutzen, um diese wertvolle Arbeit zu unterstützen", sicherte Elisabeth Schwenzow die Unterstützung der EUREGIO in diesem Bereich zu.

Der Informationsaustausch endete mit einer Besichtigung der Feuerwehr- und Rettungsdienstakademie Bocholt.

(Quelle: bocholt.de)