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Cross border coordination in Oost-Nederland-Münsterland - "CROCO"

In diesem Projekt werden erstmals in konzertierter Form die Provinzen, Regio`s und Kreise / kreisfreie Stadt im EUREGIO-Teilgebiet Ost-Niederlande (hier Provinz Overijssel und Provinz Gelderland auf dem Gebiet der Regio`s Twente und Achterhoek) und das Münsterland unter Mitwirkung der Bezirksregierung Münster zusammenarbeiten. Die Partner in Person ihrer jeweiligen politischen Führung haben dazu am 14. Dezember 2018 das „Memorandum Münsterland – Oost-Nederland“ unterzeichnet.

Übergeordnetes Ziel des Memorandums ist die Stärkung der ländlich strukturierten Grenzregion im o.g. EUREGIO-Raum, die allein durch ihre Lage (national peripher, grenzüberschreitend eingeschränktes Umland) in verschiedenen Bereichen benachteiligt ist (z.B. Durchlässigkeit des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes, fehlende Kenntnisse der Nachbarsprache, fehlende Anerkennung von Berufsabschlüssen im Nachbarland, Mangel an ÖPNV-Möglichkeiten, Hindernisse und Mängel in grenzüberschreitenden Verkehren).

Erreicht werden soll das angestrebte Ziel mit Hilfe einer effizienten und untereinander abgestimmten Umsetzung von konkreten grenzübergreifenden Maßnahmen und Einzelprojekten. Dazu haben die Memorandums-Partner unter Berücksichtigung der EUREGIO-Strategie 2030 fünf Themenfelder definiert (Bildung / Ausbildung, Arbeitsmarkt, Wirtschaft, Infrastruktur, Monitoring / grensstatistiek) und sich dort auf Handlungen verständigt, die im Rahmen des Projektes in 17 konkreten Maßnahmen umgesetzt werden sollen.

Die zentrale Steuerung des Memorandum-Prozesses erfolgt durch eine Koordinierungsstelle, die die Partner des Memorandums bei der EUREGIO ansiedeln wollen. Die Koordinierungsstelle hat die Aufgabe, die geplanten Maßnahmen zentral zu steuern und zu koordinieren und den Fortgang des Gesamtprojektes zu überwachen und fortlaufend zu evaluieren. Die 17 Maßnahmen selbst sind nicht Bestandteil des Projektantrags. Ihre Umsetzung erfolgt unabhängig und separat.

Neben der Förderung durch die EU (EFRE) stellen die deutschen und niederländischen INTERREG-Partner rund 1,1 Millionen Euro bereit. Zu den nationalen Kofinanziers zählen das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und das niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und das Amt für regionale Entwicklung sowie die niederländischen Provinzen Gelderland, Overijssel und Friesland. Die Projektpartner tragen selber auch noch fast 1 Millionen Euro zur Finanzierung der Projekte bei.