X

Volg ons op:

Text Size
  • Increase
  • Decrease
  • Normal

Current Size: 75%

EuregioRail

Das grenzüberschreitende Städtenetzwerk MONT (Münster - Osnabrück - Netzwerkstadt Twente) und die EUREGIO haben am 16. November 2017 einen Letter of Intent unterzeichnet und sich damit zum Ziel gesetzt, die deutsch-niederländische Erreichbarkeit der Grenzregion in allen Modalitäten zu verbessern. Vor allem die grenzüberschreitenden Bestrebungen auf dem Gebiet der Mobilität über die Schiene sind sehr ambitioniert.

Der Wunsch und die Dringlichkeit, eine strukturelle und effektive deutsch-niederländische Kooperationsstruktur aufzubauen, sind daher groß. Trotz der Tatsache, dass auf dem Arbeitsgebiet der EUREGIO bereits seit geraumer Zeit zusammengearbeitet wird, wenn es um grenzüberschreitende Mobilität (auf der Schiene) geht, muss festgestellt werden, dass von gemeinsam getragenen politisch-administrativen Ausgangspunkten, einer breit strukturierten inhaltlichen Abstimmung oder einer koordinierten Lobbyarbeit noch keine Rede sein kann.

Eine erste Analyse zeigt, dass niederländische und deutsche Akteure einander bisher noch in unzureichendem Maße auf eigene Initiative hin finden. Außerdem lässt sich eine Fragmentierung von Initiativen und gegenseitigen Vereinbarungen beobachten, die einer effektiven und effizienten Umsetzung der Bestrebungen im Weg stehen. Das Projekt EuregioRail beabsichtigt, diese Effizienzoffensive anzugehen. Die Ambition, eine gemeinsame euregionale Umsetzungsagenda für grenzüberschreitenden Schienenverbindungen mit einem dazugehörigen Lobbyplan und einer Kommunikationsstrategie zu schaffen, steht dabei an erster Stelle.

Konkret geht es in dem Projekt unter anderem um die Untersuchung der Chancen einer direkten Zugverbindung von Münster bis Zwolle.

Das Projekt EuregioRail wird im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland-Nederland ausgeführt und durch die Europäische Union, die Provinz Overijssel und das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) des Landes Nordrhein-Westfalen finanziell unterstützt. Weitere Finanziers sind die Stadt Enschede, der Kreis Coesfeld, Kreis Steinfurt, Kreis Borken, Regio Achterhoek, Regio Twente, Regio Zwolle, Stadt Osnabrück und Stadt Münster.