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Auch in Zukunft persönliche Beratung für Grenzpendler

Ein wichtiger Meilenstein für das Fortbestehen der GrenzInfoPunkte wurde am 25. November 2019 in Nimwegen erreicht. Dort unterzeichneten Euregios und Grenzkommunen der deutsch-niederländischen und niederländisch-belgischen Grenze eine Vereinbarung zur stabilen Finanzierung der Grenzpendlerberatung ab 2021. Aktuell werden die GrenzInfoPunkte noch zeitlich befristet durch das europäische INTERREG-Programm gefördert. Zur feierlichen Unterzeichnung hatte das niederländische Sozial- und Arbeitsministerium eingeladen, das einen Teil der öffentlichen Finanzierung auf sich nimmt. Weitere Unterzeichner und Mitfinanziers sind die niederländischen Grenzprovinzen Overijssel und Gelderland.

Christoph Almering, der Geschäftsführer der EUREGIO in Gronau/Enschede und einer der Mitunterzeichner der Vereinbarung, erläutert: „Auch auf deutscher Seite sind die Signale für die Zukunft der Grenzpendlerberatung sehr positiv. So haben Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen sich bereiterklärt, die stabile Finanzierung sicherzustellen.“

Arbeitnehmer und Unternehmer, die im Nachbarland arbeiten oder Personal aus dem Nachbarland anstellen wollen, können so auch weiterhin die kostenlose und unabhängige Beratung durch die GrenzInfoPunkte in Anspruch nehmen. Das gleiche gilt für Menschen, die ins Nachbarland ziehen oder dort studieren wollen. Gute Beratung ist beim Schritt über die Grenze in jedem Fall unerlässlich, da Grenzpendler mit unterschiedlichen Sozialversicherungs- und Steuersystemen zu tun bekommen.

Die GrenzInfoPunkte liefern einen wichtigen Beitrag für einen transparenten grenzübergreifenden Arbeitsmarkt und eine hohe Lebensqualität in einer Region, in der die Menschen ganz selbstverständlich auch jenseits der nationalen Grenze arbeiten, wohnen und studieren wollen.