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Möglichkeit zur Beteiligung am INTERREG Projektantrag „Wasserrobuste Städte“

Vielen Bewohnern auf beiden Seiten der Grenze sind die durch heftige Regenfälle verursachten Überflutungen in Münster 2014 und in Enschede 2016 gut im Gedächtnis geblieben: vollgelaufene Keller und überflutete Straßen verstörten das städtische Leben und sorgten so für zahlreiche Probleme. Diese betrafen jedoch nicht nur die Bürger, auch für Kommunen und Behörden zeigte sich, dass der Umgang mit Wetterextremen aufgrund des Klimawandels eine immer größere Herausforderung darstellt. Um diese Herausforderung zu meistern, bedarf es Veränderungen im städtischen Raum, die von den Kommunen und Wasserbehörden auf beiden Seiten der Grenze bereits in verschiedenen Formen und in unterschiedlichem Umfang aufgegriffen wurden.

Um diesbezüglich voneinander zu lernen und gemeinsam neue und innovative Wege zu gehen, arbeiten einige niederländische und deutsche Städte unter Federführung der Waterschap Rijn en IJssel momentan an der Entwicklung eines INTERREG-Projektantrags mit dem Arbeitstitel „Wasserrobuste Städte“. Die beteiligten Partner sind davon überzeugt, durch einen grenzüberschreitenden Austausch und die Entwicklung gemeinsamer Ideen und Strategien dazu beizutragen, den städtischen Raum für seine Einwohner auch in Zukunft lebenswert und bewohnbar zu gestalten und somit als Vorbild für andere Städte und Gemeinden in der EUREGIO dienen zu können.

Der Kreis von Beteiligten soll noch etwas vergrößert werden. Deshalb sind interessierte deutsche Städte und Gemeinden aus der EUREGIO herzlich eingeladen, sich an dem Projekt zu beteiligen. Wenden Sie sich für  weitere Informationen an Bram Zandstra (Waterschap Rijn en IJssel; b.zandstra@wrij.nl) oder Stéphanie Woldringh (EUREGIO/GPRW; s.woldringh@euregio.eu oder 02562-702 54).