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EurSafety Health-Net

Erreger kennen keine Grenzen – und so muss es auch beim Infektionsschutz sein. Deshalb wurde das majeure INTERREG IV A-Projekt „EurSafety Health-Net – Euregionales Netzwerk für Patientensicherheit und Infektionsschutz“ ins Leben gerufen. Als Ende der 90er Jahre Studien zeigten, dass die Rate der MRSA-Erkrankungen in Ländern wie z. B. in den Niederlanden und Dänemark bis zu 20 Mal niedriger sind als in Deutschland, stand fest, dass eine Kooperation mit diesen Ländern in einem Europa der Zukunft unerlässlich ist, um eine Harmonisierung der Versorgungsqualität zu erreichen. Dies ist eine der Grundlagen für die grenzüberschreitende Patientenversorgung.

Ein erstes grenzüberschreitendes Präventionsnetzwerk (EUREGIO MRSAnet) wurde im Jahr 2005 in der Region Twente-Münsterland gegründet. Im Jahr 2009 folgte der Startschuss für das EurSafety-Projekt. Hierbei wurde neben einer Ausweitung der erfolgreichen Erfahrungen auf das gesamte deutsch-niederländische Grenzgebiet, vor allem auch grenzüberschreitendes Wissen geschaffen und die Kommunikation, Aufklärung und Fortbildung zum Thema Infektionsprävention gefördert. Dies ist von größter Bedeutung, weil neben MRSA, auch andere Infektionserreger, wie ESBL, VRE, aber auch Noroviren, Hepatitis E oder EHEC eine immer größere Rolle spielen.

Für weitere Informationen über das abgeschlossene Projekt: www.eursafety.eu.