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Erstes niederländisch-deutsches EUREGIO Schülerseminar

Am 9. und 10. Februar 2017 fand zum ersten Mal das EUREGIO-Schülerseminar für niederländische und deutsche Schüler in Glanerbrug, Ahaus und Enschede statt. Sechzig Schülerinnen und Schüler (Jahrgangsstufen 5VWO/ 12, Q1) aus der deutsch-niederländischen Grenzregion debattierten dabei über aktuelle Themen wie Migration, Integration, Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Grenzüberschreitenden Austausch fördern
Im Rahmen des Programmes, bei dem Schüler des Assink Lyceums (Haaksbergen), der Schulengemeinschaft Marianum (Oost-Gelre), des Alexander Hegius Gymnasiums (Ahaus) und des Gymnasium Georgianum (Vreden) teilnahmen, wurden die Teilnehmer am Donnerstagvormittag zunächst von der Geschäftsführerin der EUREGIO, Elisabeth Schwenzow, im EUREGIO Tagungszentrum Sive Droste am Grenzübergang Glanerbrug-Gronau begrüßt. Nach einer kurzen Ansprache durch Projektkoordinator Bart van Winsen und den Vorsitzenden des Deutsch-Niederländischen Forums und ehemaligen niederländischen Ministerpräsidenten Prof. Dr. Jan-Peter Balkenende, die beide der Bedeutung der niederländisch-deutschen Beziehungen Nachdruck verliehen und deren Wichtigkeit für das EUREGIO-Gebiet besonders hervorhoben, hatten die Schüler Gelegenheit, dem ehemaligen Regierungschef Fragen zu stellen.

Drei Schüler berichteten über Workshops, an denen sie im Rahmen des Deutsch-Niederländischen Forums im Januar 2017 in Berlin teilgenommen haben. Dabei beschäftigten sie sich näher mit den Themen Migration und Integration und diskutierten mit niederländischen und deutschen Politikern. Im Anschluss tauschten sich die Schüler in Gruppen mit jungen Flüchtlingen aus verschiedenen Ländern über deren Erfahrungen auf der Flucht und die Aufnahme in Europa aus. Es wurde über Engpässe und Perspektiven der Flüchtlingspolitik diskutiert. Die Ergebnisse der verschiedenen Gruppen wurden später im Plenum vorgestellt.

Bewusstsein für aktuelle Themen stärken
Im weiteren Verlauf des Programms wurde über die Themen Migration und Integration, Medien und Digitalisierung und Nachhaltigkeit, Innovation und Unternehmergeist gesprochen und der Austausch zwischen den Gruppen von beiden Seiten der Grenze gefördert. Dabei kamen sich, trotz einiger kultureller Unterschiede, die Schülergruppen aus der Grenzregion näher und es fand ein reger Austausch statt. ”So tragen wir maßgeblich zum Knüpfen grenzüberschreitender Kontakte bei und investieren in die Zukunft der Zusammenarbeit im Grenzgebiet“, fasste Bart van Winsen die Aktivitäten zusammen.

Das EUREGIO-Schülerseminar wurde aus dem Rahmenprojekt Priorität II für das EUREGIO-Gebiet gefördert.

Das Rahmenprojekt Priorität II für das EUREGIO-Gebiet wird teilweise von der Europäischen Union im Rahmen des INTERREG V A-Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert. Weitere Kofinanziers sind die Provinzen Gelderland, Overijssel und Flevoland, das Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, die Staatskanzlei des Landes Niedersachsen sowie die EUREGIO.