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Zweites Treffen 'Grenzkinder'

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EUREGIO
Am 13. Juni fand zum zweiten Mal ein Treffen der Mitarbeiter aus dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe bei der EUREGIO statt, um Fragen und Probleme auf dem Gebiet der Versorgung und Betreuung der Kinder von Grenzgängern zu diskutieren. Ein Jahr nach dem ersten Treffen wird zu diesem Thema nun ein grenzüberschreitendes Projekt vorbereitet.
 
GGD Twente gab einen Überblick über den momentanen Stand dieser deutsch-niederländischen Initiative bei dem Treffen im EUREGIO Konferenzzentrum Terhaar sive Droste in Glanerbrug. Es gab die Möglichkeit, Gedanken auszutauschen und miteinander in Kontakt zu treten. Die Teilnehmer sprachen miteinander über Fragen zu den Themen Unterrichtsversäumnis aufgrund von Krankheit, Schülerbeförderung, Betreuung durch einen Familienvormund und Beratung in der Kinder- und Jugendhilfe.
 
Wie bei allen grenzüberschreitenden Initiativen, ist es auch bei Problemen in Bezug auf 'Grenzkinder' mit einer spezifischen Nachfrage nach medizinischer Versorgung wichtig, die Grenzen zu minimieren und einander über die Grenze zu finden.
 
Die Probleme mit Grenzkindern entstehen häufig durch das Fehlen eines professionellen grenzüberschreitenden Netzwerkes, die Sprachbarriere, die Frage „wer bezahlt?“ und mangelndes Vertrauen von Eltern in das Gesundheitssystem des Wohnlandes.
 
Die stellvertretende Geschäftsführerin der EUREGIO, Sarah Tinnevelt, blickt mit einem guten Gefühl auf das Treffen zurück: „Es wurde lebendig über verschiedene Beispiele aus der Praxis diskutiert, dabei steht für die Mitarbeiter das Kind zentral. Es ist schön zu sehen, dass zusammen Lösungen bedacht werden. Ein Projekt wird dazu sicherlich weiter beitragen.“