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Komfortabler reisen zwischen Berlin und Amsterdam: neue Reisezugwagen für die Intercity-Linie

Auch Einsatz neuer Mehrsystemlokomotiven geplant • Fast 25 Prozent Fahrgastzuwachs seit 2012 • Viergleisiger Streckenausbau vorgesehen

Quelle: 

gemeente Enschede

Mehr Komfort, schnellere Verbindungen: Ab 2023 will die Deutsche Bahn (DB) neue, komfortablere Reisezugwagen sowie neue Mehrsystemlokomotiven auf der Intercity-Linie Berlin–Amsterdam einsetzen. Mit den neuen Zügen wird der aufwendige und zeitraubende Lokwechsel in Bad Bentheim entfallen.

Diese Planungen stellten heute Vertreter von DB Fernverkehr und dem niederländische Pendant NS Reizigers auf dem Erreichbarkeitskongress der EUREGIO und der Stadt Enschede in den Niederlanden vor. Die IC-Linie Berlin–Amsterdam ist eine Erfolgsgeschichte im grenzüberschreitenden Verkehr. Die internationale Nachfrage ist in den letzten fünf Jahren um rund 25 Prozent gestiegen.

Auf dem Kongress wurde mit den hiesigen Vertretern das Fernverkehrsangebot zwischen Berlin und Amsterdam diskutiert, das die Region anbindet und einen wichtigen Standortfaktor darstellt. Dabei befürworteten die regionalen Vertreter, NS Reizigers und DB Fernverkehr gemeinsam den viergleisigen Ausbau der Strecke zwischen Hannover und Bielefeld aus dem Bundesverkehrswegeplan, um langfristig die Intercity-Linie Berlin–Amsterdam zu beschleunigen. Zu diesem Zweck vereinbarten die beiden Bahnunternehmen mit der Stadt Enschede und der EUREGIO, den Informationsaustausch fortzusetzen.

(Gemeinsame Pressemitteilung der DB, NS, gemeente Enschede und EUREGIO)