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Grenzenlos Gute Gewässer: Deutsch-Niederländisches Symposium in Münster

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Deutsche und niederländische Landwirte und Wasserwirtschaftler wollen durch eine intensivere Zusammenarbeit die Gewässergüte in den Grenzgewässern von Münsterland und Grafschaft Bentheim weiter verbessern. Das wurde am 04. September während des Symposiums „Grenzenlos Gute Gewässer“ in Münster abgesprochen. 
 
Im Sinne des Mottos “Euer Wasser ist unser Wasser” wurden während des deutsch-niederländischen Symposiums – eine Initiative der Waterschappen Rijn en IJssel und Vechtstromen sowie der Bezirksregierung Münster – neue Kontakte geknüpft zwischen den regionalen Wasserbehörden, den niederländischen Waterschappen und Vertretern aus der Landwirtschaft. 
 
Im Schloss von Münster besprachen Regierungspräsidentin Dorothee Feller, Deichgraf Hein Pieper von Rijn en IJssel und Wassergraf Stefan Kuks von Vechtstromen gemeinsam mit über 100 niederländischen und deutschen Experten auf dem Gebiet von Landwirtschaft und Wasserbewirtschaftung die weitere Zusammenarbeit zwischen den Ost-Niederlanden und dem Westmünsterland. Diese Zusammenarbeit ist den vergangenen Jahren bereits stark gewachsen, unter anderem durch die Einrichtung einer regionalen, grenzüberschreitenden Plattform. Während des Symposiums wurde abgesprochen, sich gemeinsam noch stärker für eine bessere Gewässergüte einzusetzen. 
 
Regierungspräsidentin Dorothee Feller begrüßte die Gäste im Schloss der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. „Grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Wasserwirtschaft bietet großes Potential, das noch intensiver genutzt werden sollte. Zwar hat sich die Gewässergüte in den vergangenen Jahren positiv entwickelt“, so Feller bei der Eröffnung der Veranstaltung, „das Grundwasser in unserem Bezirk ist jedoch in schlechtem Zustand. Nachbarschaftliche Zusammenarbeit kann hier Einiges bewirken.“
 
Konkrete Absprachen betreffen die Organisation eines deutsch-niederländischen Treffens zwischen Landwirten und Wasserwirtschaftlern und eines grenzüberschreitenden Wissensaustauschs zur Funktionsweise von Kläranlagen in den regionalen Gewässern. 
 
Das Symposium wurde durch die GPRW (LINK www.gprw.eu) unterstützt. Das deutsch-niederländische Koordinierungsbüro ist bei der EUREGIO in Gronau angesiedelt und wird durch die Waterschappen Rijn en IJssel und Vechtstromen sowie die (Land-)Kreise Borken und Grafschaft Bentheim finanziert.