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Deutsch-niederländischer Juristenpreis vergeben

Studenten untersuchten grenzüberschreitende Rechtsfragen

Quelle: 

Till Leckebusch

GRONAU/ENSCHEDE/MÜNSTER, 21. Mai 2014 – In Münster wurde gestern bereits zum siebten Mal der deutsch-niederländische Juristenpreis vergeben. Der Preis richtet sich an junge Rechtswissenschaftler, die sich in ihren Abschlussarbeiten mit grenzüberschreitenden Rechtsfragen beschäftigen.

Die Jury wählte Björn Hoops von der Universität Groningen mit seinem Vergleich des deutschen und niederländischen Insolvenzrechts zum Gewinner für die niederländische Seite. Kilian Rolfs, Student an der Fachhochschule Osnabrück, setzte sich in seiner Masterarbeit mit einer international einheitlichen Vertragsgestaltung auseinander und gewann den Preis auf deutscher Seite. „Die Unterschiede in den Rechtssystemen zwischen Deutschland und den Niederlanden, aber auch innerhalb Europas, sind immer noch eine Hürde in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Ich freue mich deshalb sehr, dass junge Rechtswissenschaftler Wege und Lösungen für eine Angleichung der Systeme suchen“, so Dr. Elisabeth Schwenzow, Geschäftsführerin der EUREGIO.

Der Preis wird von der Kanzlei Alpmann Fröhlich gemeinsam mit der niederländischen Sozietät JPR im Zwei-Jahres-Rhythmus vergeben. Er ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert und stand in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft der EUREGIO.