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Grenzüberschreitende Begegnungen

Für das Zusammenleben in einer grenzüberschreitenden Region ist es wichtig, einander zu begegnen und kennenzulernen. Das ist die Grundlage für eine erfolgreiche grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Die EUREGIO, die Länder Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sowie die Provinzen Gelderland, Flevoland und Overijssel messen deutsch-niederländischen Begegnungen zwischen Schülern, Beamten, Unternehmern, Sportlern, Politikern und anderen darum großen Wert bei.

Die EUREGIO unterstützt solche Kontakte seit jeher, indem sie eigene Aktivitäten organisiert und Fördermittel für Kosten bereitstellt, die bei grenzüberschreitenden Begegnungen anfallen.

Fördermöglichkeiten
Für grenzüberschreitende Begegnungen können Fördermittel beantragt werden. Dabei muss es sich um Aktivitäten handeln, die maximal € 2.000 an Kosten verursachen. Davon sind maximal 50% förderfähig. Sie können demnach Anträge für Fördermittel bis maximal € 1.000 einreichen.

Wie Sie dem untenstehenden Leitfaden (siehe Downloads) entnehmen können, gilt für diese Anträge innerhalb des Rahmenprojekts ein vereinfachtes Verfahren. Des Weiteren finden Sie nachfolgend auch das dazugehörige Antragsformular, das Sie einsprachig beim Projektbüro einreichen müssen.

Für weitere Informationen zu Anträgen mit Bezug auf grenzüberschreitende Begegnungen wenden Sie sich bitte an Lorenz Dik (l.dik@euregio.eu).

Beste practice
Ein außergewöhnliches Beispiel für ein im Rahmen der „Grenzüberschreitenden Begegnungen“ gefördertes Projekt ist das Teambuilding, das die ‚Grenzhoppers‘ im November 2016 organisiert haben. Die ‚Grenzhoppers‘ sind niederländische und deutsche Mitarbeiter verschiedener Grenzkommunen aus dem Kreis Borken und der Region Achterhoek. Die 21 niederländischen und deutschen Teilnehmer der Teambuilding-Veranstaltung haben gemeinsam ein zweisprachiges – euregionales – Lied arrangiert, einstudiert und einen Videoclip aufgenommen. Ziel der Initiative war es, niedrigschwellig Kontakte zu knüpfen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit nachhaltig zu verstärken.  Durch die gemeinsame, zweisprachige und ergebnisorientierte Arbeit an dem Lied „Grenzenlos sein“ ist dies gelungen. Auch die Sprachbarriere ist nach diesem Tag für die Teilnehmer deutlich niedriger geworden.
 
Spin-off-Effekt
Inzwischen haben sich auch Kollegen aus Twente den ‚Grenzhoppers‘ angeschlossen und wurden weitere Projektanträge für ähnliche lokale Initiativen beim Rahmenprojekt eingereicht.