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Interkommunale Zusammenarbeit

Plattform für kommunale Zusammenarbeit
Die EUREGIO bietet den angeschlossenen Städten, Gemeinden und Kreisen in der Grenzregion eine Plattform für Zusammenarbeit und Austausch. Sie spricht Themen an, bei denen grenzüberschreitende Ansätze gefragt sind, wie z.B.
• im Gesundheitswesen,
• beim Katastrophenschutz und der öffentlichen Sicherheit oder
• beim öffentlichen Personennahverkehr.

Gerade in diesen Bereichen ist es notwendig, aktiv Informationen und Kenntnisse auszutauschen, Engpässe zu beheben und von den Ideen und Erfahrungen der anderen Seite zu lernen. In der EUREGIO geht es um die Belange von fast 3,4 Millionen Einwohnern.

Manche Initiativen kommen für eine finanzielle Förderung durch die EU oder die EUREGIO in Frage. Doch vieles lässt sich nicht allein mit Geld lösen. Diese Dinge erfordern einen pragmatischen Ansatz auf Basis gemeinsamer Absprachen und eines gemeinsamen Handelns. Dies geschieht direkt zwischen den beteiligten Parteien oder mit Hilfe einer Vermittlung durch die EUREGIO.

Die EUREGIO begleitet grenzüberschreitende Beratungen der kommunalen Entscheidungsträger (z.B. im EUREGIO-Rat). Doch es gibt auch fachbezogene Arbeitskreise und Netzwerke. Die EUREGIO hilft bei der Suche eines Ansprechpartners im Nachbarland. Die angeschlossenen Gemeinden profitieren so von der umfangreichen Erfahrung und dem Know-how der EUREGIO in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Sprachrohr
Die EUREGIO setzt sich auch als Sprachrohr für die Belange ihrer Mitgliedskommunen ein, wenn es um grenzüberschreitende Themen geht, zum Beispiel bei nationalen oder europäischen Behörden und Instanzen. Die EUREGIO kann dort die Interessen der Grenzregion meist effizienter und effektiver vertreten als jede Kommune für sich allein.

Ein Beispiel für die Lobbyarbeit der EUREGIO ist die Inventarisierung von Mobilitätshindernissen von Grenzpendlern (Bürger, die im Nachbarland arbeiten oder wohnen und täglich die Grenze passieren). Im Rahmen des Projektes „Bürgerberatung“ wurde eine Top 10-Liste der Mobilitätshindernisse erstellt und Lösungsansätze erarbeitet. Hierdurch wird die Aufmerksamkeit der zuständigen Gremien in Politik und Verwaltung auf diese Problematiken gelenkt mit dem Ziel, dass Maßnahmen ergriffen werden, diese Mobilitätshindernisse abzubauen.